Donnerstag, 6. November 2014

N 7 Sydney Ende

Hey Leute!
Anstatt (wie auf den Bildern zu sehen) den ganzen Tag am Bondi Beach zu liegen, bin ich umhergelaufen und habe rund 25 Leuten meinen Lebenslauf hinterlassen (die haben jetzt meinen Namen und meine Nummer und ich hoffe die machen damit keinen Quatsch!). Während die Jungs auf dem Bau arbeiteten, lief ich durch die Stadt und fragte nach Jobs. Nach gefühlten 3000 "we will call you"und 2500 Absagen, habe ich dann endlich einen Job gefunden. "Luxe Bar" nannte sich der Laden. Nach drei Tagen stellte sich jedoch herraus, dass es sich nur um 3 bezahlte Probetage handelte und sie noch andere Kandidaten hatten. Ich suchte also erstmal weiter. Es folgten weitere Absagen und so langsam hatte ich im wahrsten Sinne keinen Bock mehr! Zwischendurch putzte ich bei einer jüdischen Familie die Küche. Die 7 Kinder hielten es nicht fuer nötig mich zu begrüßen und allgemein wurde ich dort eher wie Aschenputtel persönlich behandelt. Fast hätte ich die Hoffnung auf nette Arbeitgeber und eine gute Arbeit aufgegeben, da bekam ich einen Anruf. Ich sollte zum Probetag in einem Cafe vorbei kommen und am nächsten Tag durfte ich bereits anfangen. Und es war der Hammer ! Da lief meine Lieblingsmusik, die Leute sind super nett (es war so als würde ich sie schon ewig kennen). Am Ende des Tages durfte ich mir immer etwas vom Salat oder den Backwaren mitnehmen. Ich durfte während der Arbeit Smoothies trinken und Kakao- obwohl ich nie wirklich einen Kakao bekam, da mir der eine dort immer Kaffee mit in den Kakao gemischt hatte, weil er so empört darüber war, dass ich "seinen" Kaffee nicht mögen würde (obwohl ich allgemein einfach Kaffee nicht mag). Nachdem ich in Sydney Wochen damit zugebracht hatte Arbeit zu finden und immer wieder enttäuscht wurde, war das "taste providore" ein Lichtblick. Teilweise wurde ich tatsächlich nicht angestellt, weil ich ein Mädchen bin. Entschuldigt hat sich der junge Herr mit :" Ich will ja kein Sexist sein aber du musst die Bank da tragen können."- lächerliche Bank . Und einen Probetag hatte ich bei einer alten grimmigen Dame in einem Cafe, die mir erstmal überhaupt nichts erklärte und mich einfach arbeiten liess. Ging natürlich schief, da ich weder Ahnung vom Menu noch von der Bedienung der Kasse hatte. Ich weiss ja nicht ob sie sich nur an diesem Tag vorgenommen hatte besonders unfreundlich zu sein ...jedenfalls schickte sie mich eiskalt Heim. Nach so negativen Erfahrungen war ich also glücklich den Job im "Taste Providore" zu haben, den ich jedoch nach nur 3 Tagen aufgeben musste. Wir bekamen nämlich eine zusage vom Surfcamp. Ich dachte erst die auf der Arbeit reissen mir den Kopf ab weil ich nach nur 3 Tagen verschwinde, aber die waren voll traurig darüber, dass ich ging! Zum Abschied durfte ich mir noch die Taschen mit jeglichem Zeug vollhauen (worueber sich Martin und Paul sehr gefreut hatten) und es gab noch eine letzte heisse Schokolade mit Kaffe drin. 
Die Wochenenden haben wir dazu genutzt unseren hart erkämpften Campervan umzubauen. Dann noch ein Besuch bei Ikea (und 5 Schokoladen fuer nur 5 Dollar ergattert) und fertig war der Van. 
Und dann gings auch schon los. Wir verliessen also die zwar billige, aber doch sehr ungewöhnliche Unterkunft, die wir vom Chef von Martin und Paul bekommen hatten. 
Martin und ich arbeiten dann als Fotographen im Surfcamp und Paul wird eventuell Kuechenhilfe. 



















 











UNSER AUTO ! YEEEAHH!





















Regal reingebaut :)! 





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